Patschuli im Tank
von Lyssa am 24.09.2005 IAA 05
Frankfurter sind ein sonderbares Völkchen. Sie verteilen über einem griechischen Salat mit Oliven und Schafskäse noch großzügig Zwetschgen und Melonen und servieren dazu dann Apfelwein mit Fanta. „Süß gespritzt“ nennt sich das und schon das Wort „gespritzt“ läßt die Bauerntochter in mir nichts Gesundes ahnen. Die sauergespritzte Variante (mit Wasser statt Fanta) macht mich dann aber doch sehr glücklich und bildet eine gute Grundlage für den weiteren Abend.
Dafür sind Frankfurter wirklich auffallend freundlich und bringen die mit Abstand charmantesten Barkeeper der Republik hervor (ich kann sowohl die Sandbar als auch die Mini-Bar wärmstens empfehlen). Das könnte natürlich zum Teil auch an meinem reizenden, ortsansässigen Begleiter gelegen haben, der so ziemlich jeden Barkeeper persönlich zu kennen scheint und überall mit Handschlag begrüßt wird.
Aber auch die Taxifahrer sind ausgesprochen freundlich. Der Fahrer gestern nacht hatte einen starken osteuropäischen Akzent und hätte Sophies Bruder sein können. Er war Montag auf der IAA, um sich ein neues Taxi zu bestellen, erzählt er noch bevor mein Hintern das Polster berührt. „Eine neue Mercedes, was fährt mit Gas und noch so was.“ – „Noch so was?“ – „Na ja, wie heißt das doch gleich mit die Blumen im Öl?“ Diverse Mojitos und Bombay Crushed schwappen träge durch mein Hirn. Blumen im Öl? Patschuli? Rucola-Salat?
“Ach ja, Bio-Diesel ist die Wort.“ Schade, Blumen im Öl klang irgendwie charmanter. Ich glaube, ich geh jetzt gleich mal zu Mercedes und guck mir das persönlich an. Vielleicht sollte man das Marketing mal darauf hinweisen, daß Blumen im Öl zumindest in der weiblichen Zielgruppe noch vermarktbarer sein könnte als Bio-Diesel.
Dafür sind Frankfurter wirklich auffallend freundlich und bringen die mit Abstand charmantesten Barkeeper der Republik hervor (ich kann sowohl die Sandbar als auch die Mini-Bar wärmstens empfehlen). Das könnte natürlich zum Teil auch an meinem reizenden, ortsansässigen Begleiter gelegen haben, der so ziemlich jeden Barkeeper persönlich zu kennen scheint und überall mit Handschlag begrüßt wird.
Aber auch die Taxifahrer sind ausgesprochen freundlich. Der Fahrer gestern nacht hatte einen starken osteuropäischen Akzent und hätte Sophies Bruder sein können. Er war Montag auf der IAA, um sich ein neues Taxi zu bestellen, erzählt er noch bevor mein Hintern das Polster berührt. „Eine neue Mercedes, was fährt mit Gas und noch so was.“ – „Noch so was?“ – „Na ja, wie heißt das doch gleich mit die Blumen im Öl?“ Diverse Mojitos und Bombay Crushed schwappen träge durch mein Hirn. Blumen im Öl? Patschuli? Rucola-Salat?
“Ach ja, Bio-Diesel ist die Wort.“ Schade, Blumen im Öl klang irgendwie charmanter. Ich glaube, ich geh jetzt gleich mal zu Mercedes und guck mir das persönlich an. Vielleicht sollte man das Marketing mal darauf hinweisen, daß Blumen im Öl zumindest in der weiblichen Zielgruppe noch vermarktbarer sein könnte als Bio-Diesel.

Während also Audi und Porsche einmal ankündigen Ihre SUV-Edelkarossen irgendwann ab 2008 oder 2010 mit Hybridantrieb beim Händler zu parken rennen Toyota und Honda schon einmal voraus. Während BMW und Mercedes derzeit nur herumstottern ob und wann ein Modell vielleich als Hybrid beim Händler stehen wird, haben die japanischen Hersteller bereits rund eine halbe Million Hybrid-Wagen verkauft.
Noch ein
In den USA ist das Thema
"In ein paar Jahren werden Brennstoffzellenantriebe das Maß der Dinge sein", sagt ein Motorenentwickler des bayerischen Autobauers BMW. Die Münchener präsentieren mit dem Hybrid-X3 ihre Vision von zukünftigen Antriebsformen.
Thomas Gigold liebt Autos und bloggt hier - wie schon 2005 - direkt von der IAA über die neusten Trends, Modelle und Überraschungen.