Thema: Concept 2007

Kleine weiße Flunder

pgo.jpgImmer wieder erstaunt bin ich wirklich von der Anzahl kleiner Auto-Manufakturen, von denen es mehr zu geben scheint als man gemeinhin annimmt.
Dabei traut sich nicht jede auf die IAA, sondern präferiert unter Umständen eher eine kleinere Auto-Messe. Sicherlich auch aus Kostengründen.
Kosten gescheut hat PGO nicht.
Im Gegenteil. Die kleine Manufaktur aus Frankreich hat reichlich Platz auf dem eigenen Stand ...

Dort steht die von Hand modellierte Studie des kleinen zweisitzigen Coupés "P22". Die nimmt deutliche Anleihen bei britischen Roadstern und an alten Modellen von Porsche. Was vielleicht auch daran liegen mag, das PGO derzeit zwei Repliken des Porsche 356 baut. Porsche - besser: Volkswagen - soll dann auch unter der Haube des P22 werkeln; man plant einen VW-Motor als Antrieb.

Lassen wir uns überraschen, vielleicht steht PGO in zwei Jahren mit der (Klein-)Serienversion des P22 hier ...


Praktischer Softie

Manchmal sind es die kleinen Details, die ein Concept - oder auch Serienfahrzeug - so einzigartig machen. So umwerfend. Unwiderstehlich.
Oder schlicht: Sympathisch.
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Das können Getränkehalter an untypischen Stellen sein. Schirmhalter in der Tür (Rolls Royce), Blumenvasen im Cockpit oder riiiiesige Tachoscheiben in der Mitte des Armaturenbrett ... Oder auch ein elektrisches Glasschiebedach im Stoffverdeck eines VW Polo.
Mit einem normalen Polo Cabrio hätte der Spezialist Karmann wahrscheinlich niemand hinter dem Ofen vorgelockt - wo dieses Jahr alle Frischluftfans aufgrund des kühlen Sommers hocken. Doch mit einer kleinen Idee gelingt es den Machern für Aufsehen zu sorgen: Im Softtop des Polo Cabrio gibt es nach hinten raus eine Heckscheibe aus Glas. Und die läßt sich mittels Druck auf das VW-Emblem nach oben schieben. So erreicht man eine vom PKW gewohnte Einladehöhe beim Kofferraum. Das macht den kleinen weißen Cabrio-Zwerg nicht nur schick, sondern auch praktisch. Und praktisch ist immer gut.

Helfen wird das dem Polo wohl aber trotzdem nicht.
Denn ob er seinen Serienweg finden wird hängt von VW ab. Und hier ist fraglich ob sich die Wolfsburger für ein Stoffverdeck erwärmen können.


Tribu kein Concept

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Doch nicht nur ein Design-Concept - wie Seat bisher behauptet hat - ist der Tribu. Das SUV auf Basis des neuen VW Tiguan soll nun ab 2009 gebaut werden.

Während der Tiguan bereits ab Herbst als Viertürer beim Händler steht, soll der Tribu lediglich über zwei Türen verfügen. Ich bin gespannt, wie sich der auf der nächsten PKW-IAA vorgestellte Tribu vom diesjährigen Concept unterscheiden wird. Schick ist der Tribu durchaus.

Passt nicht in jede Garage

P1040935.jpgDas BMW ConceptCS war bereits in Shanghai ein Hingucker und entzückte so einige, die auf eine Realisierung des Concept hoffen. Wer - wie moi - nicht in Shanghai war, bekommt in Frankfurt die Chance den Riesen unter den BMW live zu sehen. Und - für den Fall der Fälle - den Garagenumbau schon einmal ins Auge zu fassen. Denn steht man einmal davor, gibt man denen die flüstern durchaus Recht: Ja, der würde nicht in jede Garage passen ...

Wir werden sehen ob man anbauen muss ...
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Bewegte Bilder des ConceptCS gibt es in diesem kleinen Trailer von BMW.

Volkswagens neuer Käfer

Heute Abend hat VW seinen neuen Volkswagen vorgestellt.
Und während im TV bereits erste Spots laufen - "Volkswagen - Das Auto" -, in denen der neue Stadtflitzer als Skizze zu sehen ist, haben Journalisten ihn bereits "Eye to Eye" gesehen. Und ihr könnt es ab Donnerstag machen ...
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Der Neue Volkswagen misst 3,45 mal 1,63 Meter, kommt mit Heckmotor und bietet innen dank aufblasbarer Mitfahrersitze (!) neue Freiheit bei nur zwei Türen. Der "Up" - auf diesen Namen hört der Kleine - ist ein "Happyface". Ein kleiner, knuffiger Freund mit deutlichen Golf-Anleihen, bei dem das Kindchenschema greifen soll - und es auch tut. Besser als bei der vermurksten Käfer-Neuauflage. Was VW mit dem "Up" zeigt ist eigentlich der wahre Käfer-Nachfolger.

Derzeit ist der neue Volkswagen eine Studie. Und abhängig ob bei den Besuchern auf der IAA das Kindchenschema greift oder nicht will VW das neue Einstiegsmodell bauen. Ab 2011 wäre Platz dafür, dann nämlich läuft der Fox aus und ließe Platz für eine ganze "upper Family".

Ein neuer Volkswagen

vw-studie.jpgMit einer kleinen Studie, die Volkswagen morgen Abend in Frankfurt enthüllen will, kehren die Wolfsburger zu ihren Anfängen - dem VW Käfer - zurück. Zumindest in gewissem Sinne: Unter dem internen Projektnamen "New Small Family Car" entwickelt VW derzeit den Fox-Nachfolger für 2011, der nicht nur klein und sparsam sondern vor allem günstig sein soll.
Wie beim Käfer soll auch beim neuen Modell der Motor hinten sitzen und die Hinterräder antreiben.

Die Studie dazu will man morgen Abend präsentieren, selbst live sehen kann man sie natürlich auf der IAA.

Rüsselsheimer Elektroroller

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Opel zeigt auf der IAA - wie auch Volvo und Konzern-Schwester Chevrolet - einen "Plug-in Hybrid", den E-Flex. Der basiert auf dem Chevrolet Volt - den man ebenfalls zu sehen bekommt -, und ist mit einem Elektro-Antrieb und einem Diesel-Motor ausgestattet.
Allerdings ist der E-Flex kein herkömmlicher Hybrid, sondern eher ein Elektroauto mit Diesel-Hilfe. So kann der E-Flex sowohl mit dem Elektromotor als auch dem 1,3 Liter-Diesel gefahren werden, wobei der Elektromotor rund 60 Kilometer reichen und 163 PS entfalten soll. Der Diesel reicht dann - für den Fall einer längeren Reise - für zusätzliche 500 Kilometer und kann den Elektromotor während der Fahrt aufladen.
Mit diesem Konzept - das laut GM durchaus eine Chance auf Serienreife hätte - kommt man dem Pendlerverkehr entgegen. Die meisten Pendler legen nämlich nur wenige Kilometer am Tag zurück - hier würde der Elektroantrieb mit drei Stunden Ladedauer vollkommen ausreichen.

Das Antriebskonzept ist aber nur das Eine, das für Concept-Autos typische Gimmick ist das Andere: Das sind zwei Segways, die platzsparend integriert sind und vom E-Flex wieder aufgeladen werden.
Nach der Zulassung des Elektrorollers in Deutschland eigentlich eine Idee, die man gern auch in einem Serienfahrzeug sehen würde.

Laguna geschmeidig

Mit dem neuen Laguna will Renault wieder einen kleinen Meilenstein setzen: Nach 2,5 Millionen verkauften Exemplaren seit 1994 und dem Eintrag in die Geschichtsbücher als erstes Auto mit fünf Sternen im im Euro NCAP-Crashtest (2001) setzt man hohe Erwartungen in die dritte Generation des Franzosen.

Erstmals live zu sehen bekommt man den neuen Laguna auf der IAA. Und neben den dann tatsächlich verkauften Reihen Limousine und Kombi wird ein weiteres Concept stehen: Das Laguna Coupé.
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Und auch das hat sicherlich einige Chancen irgendwann in Serie zu gehen, ist doch allgemein zu sehen, dass Autohersteller möglichst viele Autos auf der gleichen Plattform bauen. Auch muss Renault den französischem Konkurrenten PSA Peugeot Citroën trotzen. Der hatte vor einigen Tagen eine Modelloffensive angekündigt und will in den nächsten drei Jahren 53 neue Modelle auf den Markt bringen.

Batmobil auf Französisch

Mihai Panaitescu aus Rumänien hat mit seinem Entwurf "Flux" den vierten Internet-Design- wettbewerb von Peugeot gewonnen. Flux wurde beim letzten Genfer Automobilsalon in Form von Designskizzen präsentiert und steht nun auf der IAA mit allen vier Reifen in der Realität: Am Stand von Peugeot wird das geschmeidige Sport-Showcar im Maßstab 1:1 stehen.flux.jpgUnd nicht nur das: Das von Mihai Panaitescu - einem 20 Jahre alten Rumänen, der in Turin Design studiert - entworfene Concept wird darüber hinaus ein fahrbarer Teil im neuen Videospiels Project Gotham Racing 4 für die Xbox 360. Damit ist es wahrscheinlich das einige Showcar der IAA, das man wirklich einmal fahren kann ...

Seats Ausflug in die Berge

Mit dem Tribu Concept könnte Seat auf der IAA das vorstellen, was in naher Zukunft ein Geländewagen im Programm der spanischen VW-Tochter werden könnte. Nach dem Freetrack wagt sich Seat mit dem neuen Concept noch ein wenig mehr ins Gelände:tribu.jpgBisher fehlen harte Fakten, eine Presseerklärung oder auch die offizielle Bestätigung von Seat für das Concept. Das hindert allerdings nicht daran, die Bilder des Tribu im Netz zu verbreiten und über seine Spender zu spekulieren: VW Tiguana oder doch eher Audi? Bis zum offiziellen Teil des Crossover-/SUV-/Whatever müssen wir uns also noch ein wenig gedulden ...

Update: Der Tribu teilt sich die Plattform mit dem VW Tiguan, hat allerdings selbst kaum Aussicht auf eine Serienproduktion. Vielmehr will Seat - so die Pressemitteilung - das Concept als Designausblick auf die kommenden Seat-Modelle vorstellen.
Ein wenig Lamborghini (der Tribu stammt vom Ex-Lambo-Designer Luc Donckerwolke), ein wenig Audi. Schaut gut aus ...

 

Über das Blog

gigold Thomas Gigold liebt Autos und bloggt hier - wie schon 2005 - direkt von der IAA über die neusten Trends, Modelle und Überraschungen.

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