Elektroautos müssen lauter werden
von tgigold am 18.09.2009 IAA 09
Drei Tage IAA liegen hinter mir, hunderten Journalisten, Fachbesuchern, Stand-Betreuern und Euch. Drei Tage intensives Erlebnis Auto. Drei Tage, in denen ich gelernt habe: Elektroautos sind böse! Sie sind ein krasses Sicherheitsrisiko. Etwas Unheilvolles.
Ja, das meine ich Ernst. Und eigentlich meine ich ja nicht nur Elektroautos. Nein, auch diese modernen Hybrid- und Spritsparmodelle. Ja. All die, die auf der IAA eben für Aufmerksamkeit sorgen. Schön anzusehen sind sie, aber niemand bedenkt das gigantische Risiko, dass diese Autos bergen. Nicht für die Umwelt. Sondern für MICH.
Leise schnurren die Elektromobile hier über die Wege des Frankfurter Messegeländes. Leise und kaum bemerkbar. Einmal kurz aufs Handy geschaut und nur auf die Umgebungsgeräusche statt die visuellen Eindrücke verlassen und schon steht man mitten vor einem notgebremsten Prius. Huch!
Künftig gibt es dann keine Anzeigenkampagnen mehr, die vor Kopfhörern im Ohr und lauter Musik im Strassenverkehr warnen, sondern davor, zu blinzeln.
Elektroautos müssen lauter werden! Da sind die Sound-Designer gefragt. Mit von MP3-Geräten kommenden Geräuschen wie dem Klang eines 1969er Hemi-Motors. Oder dem hochtourigen Summen eines V8. Die werden dann über externe Lautsprecher in die Umwelt gespielt. Wäre mal meine Idee. Damit wir Fussgänger künftig wieder SMS lesen können, statt den Blick nicht vom Weg nehmen zu dürfen.
;-)
.. jetzt auf zu Tag Vier!
Ja, das meine ich Ernst. Und eigentlich meine ich ja nicht nur Elektroautos. Nein, auch diese modernen Hybrid- und Spritsparmodelle. Ja. All die, die auf der IAA eben für Aufmerksamkeit sorgen. Schön anzusehen sind sie, aber niemand bedenkt das gigantische Risiko, dass diese Autos bergen. Nicht für die Umwelt. Sondern für MICH.
Leise schnurren die Elektromobile hier über die Wege des Frankfurter Messegeländes. Leise und kaum bemerkbar. Einmal kurz aufs Handy geschaut und nur auf die Umgebungsgeräusche statt die visuellen Eindrücke verlassen und schon steht man mitten vor einem notgebremsten Prius. Huch!
Künftig gibt es dann keine Anzeigenkampagnen mehr, die vor Kopfhörern im Ohr und lauter Musik im Strassenverkehr warnen, sondern davor, zu blinzeln.
Elektroautos müssen lauter werden! Da sind die Sound-Designer gefragt. Mit von MP3-Geräten kommenden Geräuschen wie dem Klang eines 1969er Hemi-Motors. Oder dem hochtourigen Summen eines V8. Die werden dann über externe Lautsprecher in die Umwelt gespielt. Wäre mal meine Idee. Damit wir Fussgänger künftig wieder SMS lesen können, statt den Blick nicht vom Weg nehmen zu dürfen.
;-)
.. jetzt auf zu Tag Vier!
Thomas Gigold bloggt - wie schon 2005 & 2007 - über die Trends und Highlights der IAA. Daneben geht es um die neuen Modelle und Überraschungen bei BMW & MINI.
Erzähl das jemandem der neben einer Kreuzung wohnt...
Möglicherweise hast du Recht und das Motorengeräusch muss als Metapher erhalten bleiben, so wie wir heute noch Symbole für "Hörer abheben" auf Touchscreen-Telefonen haben...
Es gibt ja bereits seit Jahren Sound-Designer, die nichts anderes machen als die Geräusche von Motoren so zu bearbeiten, dass sie "gut" klingen. Was wäre ein V8 ohne das dazugehörige Dröhnen? Und wenn heute ein M-Modell, ein Masserati oder anderes "großmotoriges" an einem vorbei-röhrt ist das schon auch so ein kribbeliges Gefühl.
Ich bin gespannt ob wir uns an eine Zukunft gewöhnen, in der Autos eben kein Geräusch mehr machen. Zumindest motorenseitig. Oder ob es eben wirklich - überzogen gesagt - das MP3 gibt, dass ein wohliges Motorengeräusch imitiert.