Koreanischer Komfort für europäische Berge
von tgigold am 09.09.2005 IAA 05
Das Logo des koreanische Hersteller SsangYong Motor erinnert mich irgendwie an das Emblem eines traditionsreichen, leider nicht mehr existenten Zwickauer Automobil-Herstellers.Trabant allerdings hätte etwas wie den Kyron wohl in 100 Jahren nicht bauen können. Allein, weil man Pappmache serienmäßig unmöglich auf geländegängige 4,6 Meter formen hätte können …

SSangYon jedenfalls, Emblem-Ähnlichkeit hin oder her, präsentiert mit dem Kyron auf der IAA ein Luxus-SUV das sich vor seinen Mitfechtern BMW X5, VW Touareg und Mercedes M-Klasse nicht verstecken muss. In dem Südasiatischen Vehikel werde sowohl ein 2.0 wie auch ein 2,7 Liter Diesel-Aggregat verbaut.
Das Wichtigste fürs Auge aber: Der Kyron entsprang der Zeichenfeder von Ken Greenley und hat den meisten asiatischen Brüdern ein wichtiges Merkmal voraus: Er sieht zwar europäisch aus, aber nicht wie eine Kopie von Jeep, Lancia oder Mercedes.
"Das Unternehmen hat 30 Monate und 250 Millionen Dollar in die Entwicklung des Kyron investiert," sagte So Jin-kwan, Geschäftsführer von Ssangyong Motor anlässlich der Präsentation Anfang Juni. Der "Kyron ist eine Mischung aus einem Sport-Utility Vehicle und einer Limousine", so Jin-kwan über das neuste Kind von Ssangyon, das auf der IAA seine Europa-Premiere feiern wird.
Aber der Kyron bietet nicht nur von Außen etwas für die Sinne: Ausgeliefert wird das SUV serienmäßig mit 10 Boxen-Sound-System, DVD-Player und einigem Anderen an 'komfortabler' Ausstattung.
TUK (anonym) - 8. Mai, 16:34
Der Automobilhersteller aus Zwickau
Der Hersteller des Trabant hiess VEB Sachsenring und die veraltete Technik des 601er war allein dem Mangel an Kapital und Rohstoffen geschuldet (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Mangelwirtschaft). Das zur Wende gerechtfertigterweise schlechte Image dieser Fahrzeuge also bitte nicht als Unvermögen der Ingenieure interpretieren. Die waren immerhin noch in der Lage, aus der Gülle des Politbüros Gold zu zaubern, und wenn es aus Duroplast sein musste, dann auch das.

Thomas Gigold liebt Autos und bloggt hier - wie schon 2005 - direkt von der IAA über die neusten Trends, Modelle und Überraschungen.
Nicht wirklich schön..