Nissans Mixprodukt
von tgigold am 08.10.2005 IAA 05
Wir sind schuld. Wir ganz allein.
Zumindest will uns dies die Autoindustrie immer Glauben machen wenn die Frage am Horizont erscheint, warum eigentlich jeder Autohersteller mit immer neuen Modellen um den Kunden kämpft. Wir sind an Modellen wie dem Peugeot 1007 Schuld. Und erst Recht an SUVs.
Aber was kommt danach? Nachdem nun jeder namenhafte Hersteller einen SUV im Repertoire hat muss es ja neue Ideen geben. Schliesslich verlangen wir danach.
Und tatsächlich: Das Zauberwort nach 'Sport Utility Vehicle' lautet 'Crossover'.
Der Begriff kommt ursprünglich aus der Küche. Meine Mutter nannte es immer Crossover wenn sie die Reste der letzten zwei Tage zu einer neuen Komposition zusammenfügte ...
Nichts anderes machen die Hersteller jetzt: Sie werfen alle gutlaufenden Modelle zusammen in den Mixer, schalten ihn kurz an, schütten das Ergebnis aus und pappen ein neues Namenschild drauf. Fertig.
Mercedes macht dies beispielsweise. Ergebnis: R-Klasse.
Ein "Für die ganze Familie Wohlfühl und in jede Lebenlage Passend"-Auto.
So eines wird bald jeder Hersteller haben. Wetten?

Am 'baldesten' hat Nissan sowas dann auch beim Händler stehen: Den Qashqai (sprich: „Käsch-Kei“). Eine Mischung aus Van und sportlicher Schräghecklimousine ohne B-Säule und mit 20-Zoll-Rädern die von einem Allradsystem angetrieben werden. Früher nannte man sowas SUV.
Ab Dezember 2006 wird der 'Käsch-Kei' gebaut, ein paar Wochen später begegnet man ihm dann erstmals im Strassenverkehr. Vorgestellt wurde der Qashkai auf dem Genfer Autosalon im März 2004.
Zumindest will uns dies die Autoindustrie immer Glauben machen wenn die Frage am Horizont erscheint, warum eigentlich jeder Autohersteller mit immer neuen Modellen um den Kunden kämpft. Wir sind an Modellen wie dem Peugeot 1007 Schuld. Und erst Recht an SUVs.
Aber was kommt danach? Nachdem nun jeder namenhafte Hersteller einen SUV im Repertoire hat muss es ja neue Ideen geben. Schliesslich verlangen wir danach.
Und tatsächlich: Das Zauberwort nach 'Sport Utility Vehicle' lautet 'Crossover'.
Der Begriff kommt ursprünglich aus der Küche. Meine Mutter nannte es immer Crossover wenn sie die Reste der letzten zwei Tage zu einer neuen Komposition zusammenfügte ...
Nichts anderes machen die Hersteller jetzt: Sie werfen alle gutlaufenden Modelle zusammen in den Mixer, schalten ihn kurz an, schütten das Ergebnis aus und pappen ein neues Namenschild drauf. Fertig.
Mercedes macht dies beispielsweise. Ergebnis: R-Klasse.
Ein "Für die ganze Familie Wohlfühl und in jede Lebenlage Passend"-Auto.
So eines wird bald jeder Hersteller haben. Wetten?

Am 'baldesten' hat Nissan sowas dann auch beim Händler stehen: Den Qashqai (sprich: „Käsch-Kei“). Eine Mischung aus Van und sportlicher Schräghecklimousine ohne B-Säule und mit 20-Zoll-Rädern die von einem Allradsystem angetrieben werden. Früher nannte man sowas SUV.
Ab Dezember 2006 wird der 'Käsch-Kei' gebaut, ein paar Wochen später begegnet man ihm dann erstmals im Strassenverkehr. Vorgestellt wurde der Qashkai auf dem Genfer Autosalon im März 2004.
tim (anonym) - 22. Okt, 22:33
Mir gefällt das Auto saugut - schlicht, minimalistisch und trotzdem aussagekräftig. Ich würde mir wünschen, dass es mehr so Autos gäbe.
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Thomas Gigold liebt Autos und bloggt hier - wie schon 2005 - direkt von der IAA über die neusten Trends, Modelle und Überraschungen.