Eine schöne Frau kann nichts entstellen
von Lyssa am 25.09.2005 IAA 05
Ich muß ein Versprechen einlösen und ein Wort zu den Hostessen verlieren. Ja, die Hostessen auf der IAA sind schön, manchmal sogar wunderschön (generell gilt, je teurer das Auto desto schöner die Präsentatorinnen) und im Verhältnis zum Rest der Bevölkerung überproportional blond. Oft sogar sehr blond. Brünette sind deutlich in der Minderheit. Aber was man den Damen und Herren an Bekleidung zumutet ist wirklich nicht immer schön.
Bei den großen deutschen Automobilherstellern dominieren Nadelstreifenanzüge und Halstüchlein, bzw. Krawatten. Der Business-Stil ist Balsam für die Augen. Auswärtige Hersteller sehr teurer Sportwagen bevorzugen dekolletierte Abendkleider aus fließenden, glänzenden Stoffen. Ebenfalls ansprechend. Bei schwerem Gerät wie etwa dem Touareg will man Abenteuerflair versprühen und steckt die Hostessen in manchmal abenteuerlich legere, prinzipiell sandfarbene Freizeitkleidung, wie man sie sonst fast nur an deutschen Touristen in Afrika sieht. Leider hatte man dem Schuhlieferanten nichts vom Safari-Motto gesagt und deshalb die üblichen schwarzen Pumps bekommen. Urbaner Chic bei Mini und Smart mit Jeans, Turnschuhen und T-Shirt, Karohemdenpragmatismus bei Skoda und im Hause Mazda hat man sich für etwas entschieden, das verdächtig nach sportiver Freizeitkleidung für Ruhrgebietseingeborene aussieht. Dazwischen immer wieder tendenziell schwierige Farben wie lindgrün oder knallorange und Kleider aus ungewöhnlichen Stoffen. Aus Kreditkarten z.B., was Umstehende zu jeder Menge zweifelhafter Witze inspiriert.
Und heute, wenn man genau hinsieht, überall kaputte, gepflasterte Füße und tiefe Augenringe.

Bei den großen deutschen Automobilherstellern dominieren Nadelstreifenanzüge und Halstüchlein, bzw. Krawatten. Der Business-Stil ist Balsam für die Augen. Auswärtige Hersteller sehr teurer Sportwagen bevorzugen dekolletierte Abendkleider aus fließenden, glänzenden Stoffen. Ebenfalls ansprechend. Bei schwerem Gerät wie etwa dem Touareg will man Abenteuerflair versprühen und steckt die Hostessen in manchmal abenteuerlich legere, prinzipiell sandfarbene Freizeitkleidung, wie man sie sonst fast nur an deutschen Touristen in Afrika sieht. Leider hatte man dem Schuhlieferanten nichts vom Safari-Motto gesagt und deshalb die üblichen schwarzen Pumps bekommen. Urbaner Chic bei Mini und Smart mit Jeans, Turnschuhen und T-Shirt, Karohemdenpragmatismus bei Skoda und im Hause Mazda hat man sich für etwas entschieden, das verdächtig nach sportiver Freizeitkleidung für Ruhrgebietseingeborene aussieht. Dazwischen immer wieder tendenziell schwierige Farben wie lindgrün oder knallorange und Kleider aus ungewöhnlichen Stoffen. Aus Kreditkarten z.B., was Umstehende zu jeder Menge zweifelhafter Witze inspiriert.Und heute, wenn man genau hinsieht, überall kaputte, gepflasterte Füße und tiefe Augenringe.


Thomas Gigold liebt Autos und bloggt hier - wie schon 2005 - direkt von der IAA über die neusten Trends, Modelle und Überraschungen.